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Biodiversität:Neuer Artikel

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Das Biodiversitätsprojekt ging in die letzte Runde.

Am Samstag, 29. März haben 7 Gemeindemitglieder zusammen mit Mitarbeitern der Biologischen Station Haus Bürgel an der Nordseite von St. Gereon das letzte von drei Biodiversitätsprojekten umgesetzt.

An diesem Vormittag wurde Teile des bereits vorhandenen Bodendeckers entfernt und das Beet zu einem Schattenbeet umgestaltet. Mit Hilfe von zahlreichen heimischen Schattenpflanzen und Totholz wurde das Beet in schattiger Lage so verändert, dass sich zukünftig auch einheimische Insekten wohlfühlen können. Gepflanzt wurde unter anderem Walderdbeeren, Waldmeister, Pfennigkraut, Lichtnelke und Christrosen. Viele der Pflanzen wurden von Mitgliedern der Pfarrei gespendet.

Große Freude bereitete den Teilnehmern der Anblick der im letzten Herbst gepflanzten 50 Wildrosen an der Kirchmauer zur Franz -Boehm- Straße. Alle Pflanzen sind angegangen und man kann die Knospen schon sehen.

Außerdem ist der 17 Meter lange Streifen mit Frühblühern auf der anliegenden Wiese mittlerweile in voller Blüte. Schneeglöckchen, Hasenglöckchen, Storchenschnabel und Wildtulpen blühen in voller Pracht als Vorboten des Frühlings.
„Das freut mich sehr“ sagt der 8 Jährige Henri der mit seiner Mutter schon die Pflanzung der Rosenhecke im Herbst und das Basteln und Aufhängen der Nisthilfen unter anderem für Fledermäuse und Falken mit seiner Tatkraft unterstützt hat.

Das ganze Projekt Biodiversität am Kirchturm wird gefördert durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit Unterstützung des Bundesamtes für Naturschutz, des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und des Erzbistum Köln. Die biologische Station Haus Bürgel war bei der Durchführung mit fachlicher Kompetenz begleitend und beratend ebenso dabei.